Wichtigste Aussagen:
- Ferkel sind in den ersten Lebenstagen besonders gefährdet. Es können Folgeschäden von Geburtsstress, Unterkühlung und Kohlenhydratmangel eintreten, später sind Verdauungsstörungen, bakterielle und virale Infektionen der Lunge, der Haut und anderer Organe möglich.
- Die Immunabwehr ist noch nicht entwickelt. Mit der Sauenmilch werden nur in den ersten 2-3 Tagen Antikörper und andere Abwehrstoffe aufgenommen. Das eigene Schutzsystem wird nur langsam aufgebaut; in der Lunge währt das einige Wochen.
- Leucogard® unterstützt das effektive und gesunde Ferkelwachstum sowohl in der Intensivhaltung als auch in der Aufzucht kleiner Herden aus folgenden Gründen:
- Leucogard® reguliert und aktiviert alle drei Komponenten des Immunabwehrsystems.
- Leucogard® unterstützt die normale Besiedlung der Darmflora, unterdrückt die Ausbreitung von pathologischen E. coli-Keimen und Durchfallerkrankungen.
- Leucogard® fördert die Einnistung immunkompetenter Zellen in die Lungen des Ferkels und damit die Potenzen zur Vernichtung von Krankheitserregern und Schadstoffen, die ständig mit der Atemluft aufgenommen werden.
- Leucogard® begünstigt die Herausbildung und Stabilisierung einer ausgewogenen Abwehrlage gegen den Ausbruch von Infektionskrankheiten in der Herde.
- Leucogard® nützt den Ferkeln während des Absetzens von der Sau bei der Überwindung der Streßfaktoren, die infolge der Nahrungsumstellung und der Rangordnungskämpfe bei der Neuordnung der Herde entstehen.
- Leucogard® enthält natürliche Zellwandbestandteile von Hefen, die die Abwehrmechanismen des Ferkels unterstützen und die Krankheitskeime nicht direkt angreifen. Dadurch können die Erreger gegen Leucogard® nicht resistent werden. Folgen der Resistenzentwicklung - wie sie beim Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung charakteristisch sind - für die deutlich zunehmenden Infektionsrisiken für Menschen und Tiere werden dadurch ausgeschlossen.
Quelle: "Systematische Literaturrecherche zur Ferkelaufzucht mit (1 3),(1 6)-ß-D-Glucan aus saccharomyces cerevisiae als Futterzusatz und Empfehlungen zum Einsatz des Glucaferm®", Phagoglucan-Entwicklungsgruppe Berlin, Prof. Dr. L.-G. Fleischer, Prof. Dr. G. Gerber, Doz. Dr. E. Lippert, Prof. Dr. Westphal, Berlin 2000.
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